Weilenbrink Schule Bochum

Regeln der Weilenbrink-Schule

In unserer Schule wollen wir gemeinsam leben, lernen und arbeiten. Um dies erfolgreich tun zu können, ist es wichtig, dass alle Beteiligten gewisse Regeln kennen und diese auch beachten. Rechte und Pflichten aller Beteiligten sind in der „Allgemeinen Schulordnung“, insbesondere in § 3 festgeschrieben. Die Regeln für alle Bereiche des Schullebens unserer Schule wurden gemeinsam mit allen Schülern und Schülerinnen unserer Schule im Schuljahr 2000/2001 erarbeitet und von ihnen selbst verschriftet bzw. plakativ dargestellt. Die Schulkonferenz hat diese Regeln anschließend offiziell beschlossen.

Pausenregeln ...

... auf der Wiese

  • ruhen wir uns aus
  • lassen wir keinen Müll liegen
  • beschädigen wir keine Pflanzen
  • spielen wir nicht Fußball
  • klettern wir nicht auf Bäume oder über den Zaun
  • wollen wir nicht geschubst oder verletzt werden

... auf dem Schulhof

  • Wir wissen, dass Steine, Rindenmulch und Schneebälle werfen strengstens verboten ist.
  • Wir möchten auf dem Schulhof in Ruhe spielen und von niemanden beschimpft oder verletzt werden.
  • Man darf den Schulhof nicht verlassen.
  • Wir trösten Kinder, wenn sie sich weh getan haben.
  • Man darf in den Toiletten keinen Unsinn machen.
  • Wir beschädigen keine Spielgeräte und nehmen sie anderen Kindern nicht weg.
  • Wir klettern nicht über Türen und Absperrungen.
  • Wir achten darauf, die Toiletten und den Schulhof sauber zu halten.
  • Wir nehmen keine gefährlichen Gegenstände mit (z. B. Messer, Feuerzeuge, Stöcke, harte Bälle, etc)
  • Wir nehmen kein Essen mit auf den Schulhof.
  • Wippe, Rutsche usw.: Wir halten uns an den Plan.
  • Wir gehen an der Seite und nicht auf der Rutsche hinauf.
  • Am Ende der Pause gehen wir langsam und auf dem kürzesten Weg zu unserem Klassenraum.

... in der Regenpause

  • Während der Regenpause beschäftigen wir uns leise und verlassen die Klasse nur, um zur Toilette zu gehen. Dabei betreten wir keinen anderen Klassenraum.

Verhalten in den Fluren

  • Wir schließen Türen leise.
  • Wir gehen möglichst leise im Flur und schreien nicht.
  • Wir schauen Bilder nur an.
  • Wir lassen Jacken und Mäntel an den Haken hängen.
  • Wir klopfen nicht an Türen, wenn wir nicht wirklich etwas wollen.
  • Wir rempeln Menschen, die im Weg stehen, nicht an.
  • Wir schießen nicht mit Bällen im Flur.
  • Wir halten anderen die Türen auf.

Regeln für den Sportunterricht

  • Wir ziehen uns schnell und ohne zu toben und zu ärgern um.
  • Wir gehen nicht ohne Erlaubnis in die Turnhalle.
  • Wir helfen beim Auf- und Abbauen der Geräte, wenn der/die Lehrer(in) uns darum bittet.
  • In der Halle turnen wir an keinem Gerät bevor der/die Lehrer(in) es erlaubt.
  • Wir sind fair zu den anderen: wir schubsen, drängeln und kloppen nicht.
  • Wir hören auf das, was der/die Lehrer(in) sagt.
  • Wir verlassen die Turnhalle nicht ohne Erlaubnis.

Vor und nach dem Unterricht

  • Vor dem Unterricht gelten die Regeln des Schulhofes. Ab 7:45 Uhr betreten wir das Schulgebäude langsam und gehen zu unserem Klassenraum. Dort verhalten wir uns ruhig.
  • Wir verlassen langsam und ruhig unseren Klassenraum und sind auch auf den Fluren leise.
  • Wir gehen leise über den Schulhof, weil andere Kinder noch Unterricht haben.
  • Wir warten an der Schranke, ohne daran herumzuturnen.
  • Auch auf unserem Schulweg verletzen, ärgern und bedrohen wir niemanden.

 

Neben diesen allgemein geltenden Regeln, sind natürlich auch Regeln innerhalb des Unterrichts notwendig, die ein harmonisches und (möglichst) störungsfreies Miteinander ermöglichen sollen.

Allen Lehrkräften unserer Schule ist es wichtig, den Schülern die Chance zu erhalten, in der Schule etwas zu lernen. Dies ist jedoch nicht ohne ein gesundes Maß an Aufmerksamkeit, Respekt und Disziplin möglich.

Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass wir von der Grundhaltung eines Kindes ausgehen und unterstellen in positiver Annahme, dass alle Kinder bereit sind, im Unterricht erfolgreich mitzuarbeiten und etwas lernen wollen.

Es gibt jedoch häufiger Situationen, in denen Schüler die eigenen Vorsätze vergessen und gegen bestehende Regeln –mal mehr, mal weniger– verstoßen. An dieser Stelle wollen wir ansetzen und deutliche Grenzen ziehen.

Folgende Absprachen werden von allen Lehrkräften in allen Klassen, auch im Fachunterricht, mit Hilfe der Ampel umgesetzt:

 

Was geschieht, wenn ein Schüler auf ROT gelandet ist?

  1. Der Schüler muss zeitnah für eine Unterrichtsstunde in eine andere Lerngruppe. Die Eltern werden über diese Maßnahme schriftlich informiert.
  2. Ein Schüler, der sich im Unterricht gänzlich verweigert und auch nach Aufforderung durch die Lehrkraft nicht bereit ist, mitzuarbeiten, springt sofort von GRÜN auf ROT. Damit muss er am Unterricht der Parallelklasse teilnehmen.
  3. Den versäumten Unterrichtsstoff und die Hausaufgaben muss der betreffende Schüler selbstverständlich nacharbeiten.
  4. Verweigert sich der Schüler, in die Parallelklasse zu gehen, rufen wir Sie an und bitten Sie, Ihr Kind abzuholen, damit die Lehrkraft mit den anderen Schülern weiterarbeiten kann.

 

Über diese Absprachen zu Unterrichtsstörungen hinaus sind uns nachfolgend aufgeführte Regeln ebenfalls von besonderer Bedeutung: