Weilenbrink Schule Bochum

Sportförderunterricht

Nachdem uns in den vergangenen Jahren immer deutlicher wurde, dass veränderte Lebensbedingungen, die dem Grundbedürfnis unserer Kinder nach Bewegung häufig nicht mehr gerecht werden, für eine zunehmende Anzahl von Schülerinnen und Schülern ergänzende Fördermaßnahmen zum Sportunterricht erfordern, beschlossen wir Sportförderunterricht als festen Baustein in unser schuleigenes Konzept aufzunehmen (Voraussetzung: ausreichende Lehrerkapazitäten).

Wir wollten damit der Bewegungsunruhe, den Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwächen sowie Auffälligkeiten in der Wahrnehmung und im Sozialverhalten entgegenwirken, die bekanntlich in engem kausalem Zusammenhang mit einer Reihe von Lern- und Leistungsstörungen stehen.

Unsere Ziele im Sportförderunterricht liegen darin ...

  • ... motorische Defizite auszugleichen,
  • ... psycho-soziale Auffälligkeiten positiv zu beeinflussen,
  • ... Gesundheit und Wohlbefinden zu steigern und
  • ... das Selbstwertgefühl zu steigern.

Der Sportförderunterricht bezieht die Inhalte des Schulsportes mit ein. Die Auswahl richtet sich nach den spezifischen Bedürfnissen der Kinder in den Fördergruppen.

Im Vordergrund stehen:

  • elementare Körper- und Bewegungserfahrung
  • Entwicklung der sozialen Kompetenz
  • Förderung der Wahrnehmung
  • Förderung der Bewegungskoordination
  • Anstreben einer höheren physischen und psychischen Belastbarkeit
  • Anstreben einer besseren Leistungsfähigkeit
  • Aufbau einer Befähigung und Motivation zum Sporttreiben
  • Vermittlung von Einsicht in individuelles Leistungsvermögen und Belastbarkeit

Schüler/innen, die am Sportförderunterricht teilnehmen, werden in Absprache mit der Klassen- und Sportlehrerin ausgewählt. Um möglichst optimale Bedingungen zu schaffen, besteht eine Gruppe aus 10 bis maximal 15 Kindern.

Wir legen bereits in unserem Schulaufnahmeverfahren ein großes Augenmerk auf Auffälligkeiten in Wahrnehmung, Bewegung und Sozialverhalten, sodass unsere Förderung so früh wie möglich einsetzen kann (z. B. auch durch Hinweise von Schulärzten und Eltern).

Sportförderunterricht an unserer Schule heißt kurz zusammengefasst:

  • ein zusätzliches Bewegungsangebot
  • zensurenfreies Sporttreiben
  • kleine Sportgruppen
  • spielerische Atmosphäre
  • kein Leistungsdruck
  • Spaß. Erleben, Spielen uvm.

Also eine zusätzliche, freudvolle und ungezwungene Sportalternative.

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